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Geschichte der alten Welt

Der Mythos

Unter diesem Ausdruck versteht man all jenes welches in der heutigen Zeit nur noch als uralte Mythen gilt. Keine Fakten, keine Beweise. Nur das leise Wispern in einer kalten Winternacht ist der Beweis für diesen uralten Mythos. Viele Gerüchte und Annahmen werden vom grössten Teil der Bevölkerung als Schwachsinnig und Krank bezeichnet. Obwohl in einigen Ländern Meinnungsfreiheit herrscht sind diese Gruppierungen welche an diese alte Welt glauben nicht gern gesehen. Diese alte Welt von welcher ich spreche ist jene Erde welche vor gut drei Millionen Jahren existierte. Diese Erde der damaligen Zeit war eine hochentwickelte und grosse Erde mit vielen Kolonien und Siedlern welche überall im Weltall verteilt waren. Sie reisten zu den Sternen und führten Krieg. 

Die Konflikte der alten Welt

Für manchen mögen die Auseinandersetzungen zwischen Orks und Menschen nicht verständlich sein. Ich möchte die Situation beschreiben nachdem der Konflikt zwischen diesen beiden Rassen ausgebrochen ist.

Die Menschen verfügten über eine ansehnliche Flotte. Die Erde war nicht der einzige Planet welcher besiedelt war. Gamma I und II waren eine der grösseren Kolonien. Die Aufrüstung wurde in den letzten Jahren stark gesteigert und die Produktion wurde auf andere Planeten verlagert wie zum Beispiel Gamma I und II. Während der friedlichen Zeit war es natürlich selbstverständlich dass ein Gewisses Misstrauen vorhanden war, jeder versuchte über die Militärische und Wirtschaftliche Stärke des anderen bestens Bescheid zu wissen zum Teil gelang das auch. Es gab aber auch Projekte welche geheimgehalten werden konnten. Eines dieser Projekte war die Auslagerung der Rüstungsindustrie auf andere Planeten. Man versuchte im Falle eines Krieges die anfänglichen Verluste möglichst gering zu halten. Eine Verteilung der Produktionen und Truppen war einer der Schritte welche die Menschen machten um überleben zu können.

Die überlegungen hatten sich gelohnt durch die Aufsplittung konnten die feindlichen Truppen in regelmässigen Abständen unerwartet attackiert werden.Die Wirtschaft erlebte anfänglich einen Aufschwung doch die ganze Sache täuschte. Langfristig hatten die Menschen keine Chance gegen die höherentwickelten Orks. Zudem kam ein grosser Nachteil welcher nicht so einfach behoben werden konnte. Die Erde war immer noch das Zentrum des galaktischen Reiches der Menschen. Die gesamte Verwaltung oder zumindest der grösste Teil befand sich auf der Erde. Wichtige Führungspersönlichkeiten und der grösste Teil der Mensche lebten auf der Erde. Auch die Rohstoffe wurden zum grössten Teil auf der Erde gefördert. Es gab Bemühungen einen Teil der Weltbevölkerung umzusiedeln auf verschiedene Kolonien doch die Mühen waren vergebens. Manch einer mag nun den Kopf schütteln über soviel Naivität, doch es war immerhin der Planet auf welchem die ganze Geschichte begonnen hatte. Bei Beginn des Krieges standen die Chancen für die Menschen nicht schlecht. Jeder hatte eine Chance den Krieg zu gewinnen zumindest für die erste Zeit.

Die ersten Jahre fanden die Kriege weit entfernt von der Erde statt. Die Tatsache das Krieg herrschte wurde von vielen Menschen nicht wirklich bewusst wahrgenommen. Den die Erde folgte ihrem gewohnten Lauf. Zwar wurden Truppen aufgeboten und die Rüstungsindustrie erweitert doch den natürliche Tagesablauf eines Erdbewohners änderte sich kaum. Doch der Schein trügte, langsam schlich sich die Gefahr an anfangs blos in Form von wenigen fehlenden Gütern und zusätzlichen Aufgeboten von Militärdienstpflichtigen. Doch der wahre Kampf um die Kolonien war unerbittlich. Als die erste Kolonie fiel wurde eine Kettenreaktion ausgelöst viele Kolonien wurden verlassen aus Angst vor einem vermeintlichen Angriff, die Gerüchteküche schwappte über und Panik machte sich breit zumindest in den Systemen ausserhalb der Milchstrasse. Es folgte ein Exodus der weit entfernten Kolonien.  Die Armee führte eine Offensive durch und sicherte einige wichtige strategische Punkte. Truppen und Siedler wurden gesammelt und an einigen wenigen Punkten gesammelt. Eine Konzentration von Truppen war die Reaktion auf die verlorenen Kolonien. Vor dem Krieg verfügte die Menschheit über gut 450 Kolonien und einige mobile Stützpunkte. Nach dem ersten Exodus der Siedler schrumpte die Zahl auf gut 200. Viele Kolonien lagen in dieser Zeit noch nicht im Kriegsgebiet nur noch 30 waren unmittelbar vom Krieg betroffen. Die Anstrengungen der Armee die Kolonien zu sichern und zu befestigten gelangen und der Blitzkrieg wandelte sich in einen Stellungskrieg. Die Flotte wurde zu den Kolonien beordert und zusätzliche Basen wurden errichtet. 5 Kolonien wurden bekannt durch ihre ausserordentlichen Befestigungsanlagen Gamma I, Gamma II, Delta V, Alpha I und Alpha II.

GAMMA II
Von der Kolonie zur Festung des Jahrtausends
Gamma 2 war der äusserste Stützpunkt der vereinten Föderationen. Vor der ersten Besiedlung war der Planet vollkommen unbewohnbar. Es gab kein Sauerstoff, keine Vegetation, kein Wasser. Es war quasi ein zweiter Mond. Das besondere an diesem kleinen Planeten mit einem Durchmesser von gut 10`000 Kilometern war seine aussergewöhnliche Lage. In der Nähe dieses Planeten lag die grosse Kolonie Gavarados, ein Planet mit 20 Millionen Siedlern. Gavardos war einer der wichtigsten Lieferanten von Mitrhil. Gut 200`000 Kilometer entfernt von Gavardos erstreckte sich ein riesiger Asteroidengürtel. welche sich bis zu Gamma II hinzog. Noch kein Raumschiff hatte es je geschafft den Asteroidengürtel ganz abzufliegen und bis ans Ende zu gelangen, es war ein natürlicher Schutzwall von gewaltiger Grösse für den Gavarados. Während den Kriegen zwischen den einzelnen vorherrschenden Völkern der Menschen (noch vor dem Auftauchen der Orks) wurden Bewegungssensoren auf einzelnen Asteroiden installiert welche rechtzeitig beim Auftauchen einer Flotte ein Signal aussenden. Es ist durchaus möglich durch den Gürtel zu fliegen für eine grosse Flotte jedoch unter einer sinnvollen Zeitspanne kaum realisierbar. Vor allem nicht bei einem kriegerischen Akt. Die Tatsache dass dieser Asteroidengürtel einer der Hauptgründe war, warum Gamma II besiedelt wurde mag für manchen eigenartig erscheinen, eine sinnlose Vergeudung von Zeit und Materialien. Zur damaligen Zeit war die Besiedlung eines neuen Planeten ein unglaublich grosser Aufwand, viele kommen bei den anfänglichen Arbeiten ums Leben da die Sicherheitsvorkehrungen oft mangelhaft sind. Gamma II war also seit anbeginn der des Besiedlung ein Planet mit einer rein strategischer Funktion dies änderte sich in den letzten Jahren auch nicht. Die Bedeutung welche diesem Planet aber nun im Krieg gegen die Orks zuteil wurde rechtfertigte all die Opfer und Strapazen welche es brauchte um diesen Planeten zu besiedeln

Als die ersten Kolonien fielen wurde schnell klar dass Gamma II der Schlüsselpunkt zum Sieger oder Niederlage war. Der Grund für den Verlust der weiter abegelegenen Kolonien lag darin dass grosse Anstrengungen unternommen wurden um Gamma II dem aktuellen Stand der Waffentechnik anzupassen. Riesige Geschütze wuden installiert, Baracken angelegt und der gesamte Planet in eine Hülle von Mithril eingehüllt. Es war ein Planet auf welchem nichts produziert wurde er war nur ein Felsen in der tobenden Brandung. Als die Front des Krieges sich langsam Gamma II näherte war die Fertigstellung der Waffensysteme bereits fertiggestellt. §